Chemische Bindungen
Übungen startenIonenbindung, Elektronenpaarbindung und Metallbindung vergleichen.
Bindungsarten vergleichen
Lewis-Strukturen und Molekülformeln
Molekülgeometrie und EPA-Modell
Elektronegativität und Dipolmoleküle
Zwischenmolekulare Kräfte
Wasser: Struktur und Eigenschaften
Struktur und Stoffeigenschaften miteinander verbinden
Chemische Bindungen erklären, warum Teilchen zusammenhalten und warum Stoffe unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Bei der Ionenbindung ziehen sich entgegengesetzt geladene Ionen an. Bei der Elektronenpaarbindung teilen Atome Elektronenpaare. Bei der Metallbindung gehören bewegliche Elektronen zum gemeinsamen Modell des Metallgitters.
Von diesen Grundlagen aus führen die Einheiten zu Lewis-Strukturen, Molekülgeometrie, Polarität und zwischenmolekularen Kräften. Die Modelle ergänzen sich: Eine Strukturformel allein erklärt noch nicht jede Eigenschaft eines Stoffes.
Beispiel: Wasser als Dipolmolekül
Die O–H-Bindungen im Wassermolekül sind polar, weil Sauerstoff die Bindungselektronen stärker anzieht. Das Molekül ist gewinkelt; die Ladungsverteilung ergibt deshalb einen Dipol. Zwischen Wassermolekülen können Wasserstoffbrücken wirken. Im linearen CO₂-Molekül heben sich dagegen die Bindungsdipole insgesamt auf. Polare Bindungen machen ein Molekül also nicht automatisch zum Dipol.
Bindung oder Kraft zwischen Molekülen?
Unterscheide Bindungen innerhalb eines Moleküls von Anziehungen zwischen Molekülen. Beim Sieden von Wasser werden die H₂O-Moleküle nicht in Atome zerlegt. Vergleiche Stoffe systematisch: Welche Teilchen liegen vor, wie halten sie zusammen und können Ladungsträger sich bewegen? So begründest du Schmelztemperaturen oder Leitfähigkeit besser als mit einer bloßen Liste von Bindungsnamen.