Ionen und Salze
Übungen startenIonenladungen bestimmen und Verhältnisformeln aufstellen.
Ionenladungen bestimmen
Verhältnisformeln von Salzen
Ionengitter, Hydratation und Leitfähigkeit
Ionen und Stoffe nachweisen
Ionenladungen und Salzformeln verstehen
Ionen sind elektrisch geladene Teilchen. Ein Atom wird zum positiven Kation, wenn es Elektronen abgibt, und zum negativen Anion, wenn es Elektronen aufnimmt. Die Protonenzahl des Kerns bleibt dabei gleich. Bei Salzen halten elektrostatische Kräfte die Ionen in einem Gitter zusammen.
Du übst zuerst Ladungen, dann Verhältnisformeln und anschließend Eigenschaften von Salzen. Die Formel eines Salzes beschreibt das kleinste ganzzahlige Verhältnis der Ionen im Gitter. Sie bezeichnet normalerweise kein einzelnes Salzmolekül.
Beispiel: Calciumchlorid
Ein Calciumion trägt die Ladung 2+, ein Chloridion die Ladung 1−. Deshalb gleichen zwei Chloridionen die Ladung eines Calciumions aus: CaCl₂. Das Salz ist insgesamt elektrisch neutral. Bei Natriumchlorid reichen ein Na⁺ und ein Cl⁻; die Formel lautet NaCl. Kontrolliere immer die Summe der Ladungen, statt Zahlen ungeprüft zu übernehmen.
Ladung und Index auseinanderhalten
Eine hochgestellte Ladung beschreibt den Elektronenüberschuss oder -mangel eines Ions. Ein tiefgestellter Index zählt Teilchen im Formelverhältnis. Ein festes Salz leitet normalerweise keinen elektrischen Strom, weil die Ionen im Gitter gebunden sind. In der Schmelze oder einer leitfähigen Salzlösung können sich Ionen bewegen. Beim Lösen entstehen also keine neutralen Salzmoleküle als allgemeines Modell.