Du ordnest Ionen-, Elektronenpaar- und Metallbindung zu.
Ionenbindung und Elektronenpaarbindung
Bei einer Ionenbindung ziehen sich Kationen und Anionen elektrostatisch an und bilden ein Gitter. Bei einer Elektronenpaarbindung teilen Atome Elektronenpaare. Viele molekulare Stoffe bestehen aus Nichtmetallatomen.
Metallbindung
In einem einfachen Modell bestehen Metalle aus positiv geladenen Atomrümpfen und beweglichen, delokalisierten Elektronen. Das Modell erklärt elektrische Leitfähigkeit und Verformbarkeit. Die Einteilung nach Metall und Nichtmetall ist eine hilfreiche Schulregel, kein Ersatz für eine genaue Stoffbetrachtung.
Zusammenhänge verstehen
Das Bindungsmodell verbindet den Aufbau mit Stoffeigenschaften. Elektronenpaarbindungen halten Atome innerhalb eines Moleküls zusammen; Kräfte zwischen Molekülen bestimmen viele weitere Eigenschaften. Ionen- und Metallgitter dürfen nicht als Ansammlung einzelner Moleküle beschrieben werden.
Warum leiten Kupfer und Salzlösung Strom, festes NaCl aber nicht?
Stromleitung braucht bewegliche Ladungsträger.
Kupfer enthält bewegliche Elektronen; in einer Salzlösung können Ionen wandern.
Im festen Ionengitter sind die Ionen an ihre Plätze gebunden. NaCl leitet daher erst als Schmelze oder Lösung.
Ergebnis: Kupfer leitet durch Elektronen, Salzlösung durch Ionen; festes NaCl besitzt keine ausreichend beweglichen Ladungsträger.
Typischen Fehler vermeiden
Eine Formel mit Nichtmetallen sagt nicht automatisch, dass die gesamte Flüssigkeit keine Ionen enthält. Entscheidend ist der tatsächliche Aufbau des untersuchten Stoffes.
Prüfe dein Verständnis
Wie heißt die Bindung zwischen Atomen innerhalb eines Wassermoleküls?
Lösung und Begründung
Elektronenpaarbindung
Die Atome teilen Elektronenpaare.