Du deutest Gefahrenhinweise und wählst passende Schutzmaßnahmen.
Kennzeichnung lesen
Gefahrstoffetiketten enthalten unter anderem Piktogramme, Signalwörter sowie Gefahren- und Sicherheitshinweise. Ein Piktogramm beschreibt eine Gefahrenart; es ersetzt nicht die vollständigen Hinweise zum konkreten Stoff.
Sicher und verantwortlich arbeiten
Im Schullabor werden Schutzbrille, geeignete Kleidung und die Anweisungen der Lehrkraft beachtet. Unbekannte Stoffe werden nicht probiert oder direkt eingeatmet. Abfälle werden nach den Vorgaben getrennt gesammelt; Chemikalien gehören nicht automatisch in den Ausguss.
Zusammenhänge verstehen
Ein Gefahrensymbol kennzeichnet eine Gefahrenart, ersetzt aber nicht die genaue Unterweisung. Risiken hängen auch davon ab, wie ein Stoff verwendet wird und ob Kontakt oder Exposition möglich sind. Gefäße werden eindeutig beschriftet; Essen, Trinken und eigenständige Versuche gehören nicht in den Unterrichtsversuch.
Welche Informationen brauchst du vor einem Schulversuch mit einem Gefahrstoff?
Lies Stoffname, Kennzeichnung und die konkreten Gefahren- und Sicherheitshinweise.
Berücksichtige Menge, Konzentration, Tätigkeit und die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen.
Beginne erst nach der Unterweisung und Freigabe durch die Lehrkraft; frage bei Unklarheiten nach.
Ergebnis: Kennzeichnung, konkrete Bedingungen und schulische Anleitung bestimmen die Schutzmaßnahmen.
Typischen Fehler vermeiden
Eine fehlende oder unlesbare Kennzeichnung beweist keine Ungefährlichkeit. Ein unbekannter Stoff darf nicht durch Probieren identifiziert werden.
Prüfe dein Verständnis
Wer erteilt im Schulversuch die Unterweisung und Freigabe: Lehrkraft oder ein zufälliger Internetkommentar?
Lösung und Begründung
Lehrkraft
Schulversuche werden nach der örtlichen Unterweisung und Anleitung durchgeführt.